Bachmann Immobilien Kiez-Report April 2004: Seite 3

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Herzzentrum Brandenburg in Bernau

Es ist ein ungeliebtes Thema und trotzdem möchte ich Ihnen erzählen, wie die Lebenserwartung heutzutage mit neuester Technik und Möglichkeiten stark verbessert werden kann.

Mein Onkel Dieter hatte 1986 (seinerzeit in Berlin Buch) 3 Bypässe bekommen, ging im Oktober letzten Jahres guter Dinge zum Belastungs-EKG und siehe da...."es gab da eine kleine Unregelmäßigkeit", sagte sein Arzt, "....sie müssen noch zu einer Spezialuntersuchung". Es müssen neue Bypässe gelegt werden. Nun muß man sich mit dem Thema beschäftigen, ob man will oder nicht:

Seit 1990 war das Herzzentrum in Berlin Buch als eigene Abteilung auf dem Gelände des Klinikums Buch (einstmals eine der größten Kliniken Europas) diesem angegliedert. Im Land Brandenburg hingegen war 1994 die herzchirurgische Versorgung noch unzureichend (Standorte: Rüdersdorf und Cottbus).

So lag 1995 eine Verlegung des Herzzentrums nahe. Das Krankenhaus Bernau leistete sich einen Neubau, der war zu groß geraten. Angliederung? Integration? Verträge wurden umgeschrieben. Neubaupläne wurden wegen der Erweiterung der OP-Säle und der Intensivstation noch verändert. Die Integration klappte dann nach 6-jähriger Bauzeit (1998). Das "Evangelisch-Freikirchliche Krankenhaus und Herzzentrum Brandenburg in Bernau" galt in seiner Struktur als einmalig in Deutschland. Hier wurden Fachbereiche wie Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie, Pädiatrie mit der Herzchirurgie, Anästesiologie, Intensivmedizin und Kardiologie räumlich und organisatorisch verbunden. Die drei Säulen der christlichen Krankenpflege: ärztliche, pflegerische und seelsorgerliche Betreuung sind hier von herausragender Bedeutung. Fachleute beziffern 1000 Herzoperationen auf ca. 1 Mio. Einwohner und somit ist die Versorgung zusammen mit Cottbus bundesdurchschnittlich nun gewährleistet. Noch ein Wort privat: Meinem Onkel wurden in dem Herzzentrum zwei neue Bypässe gelegt. Während seines 12-tägigen Krankenhausaufenthaltes haben wir ihn oft besucht. Wir spürten die angenehme Atmosphäre der Patientenbetreuung. Und heute, 2 Monate nach dieser schweren Operation, tobt Onkel Dieter schon wieder mit meinen Kindern.

 

Kiez-Reporterin: S. Schumann



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