Kiez-Report November 2004: Seite 3
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Diese Einrichtung hat im vergangenem Monat ihr 25jähriges Bestehen gefeiert.
Das FEZ - sprich: Freizeit- und Erlebniszentrum - in der Wuhlheide nannte man bis zur Wende Pionierpark „Ernst Thälmann“.
Schon 1951 wurde hier eine Zeltstadt für tausende Jugendliche errichtet, die am 1. Deutschlandtreffen teilnahmen. Nach dreijähriger Bauzeit wurde im Oktober 1979 der Pionierpalast eröffnet. Seither haben in den 25 Jahren 25 Millionen Kinder das Haus besucht.
Schon längst sind die drei Buchstaben FEZ zum Markenzeichen für aktive Freizeit und Erholung geworden. Und dieses Gelände mit dem 13.000 qm großem Haus ist einzigartig in ganz Deutschland. In nicht weniger als 60 Räumen waren Arbeitsgemeinschaften in Labors, Studios und Ateliers tätig. Drei Säle, eine Turnhalle und eine Schwimmhalle boten vielfältige Möglichkeiten zur kulturellen und sportlichen Betätigung.
Das Geld ist knapp geworden in der heutigen Zeit. Von den einst über 300 Mitarbeitern sind heute noch 84 im FEZ beschäftigt. Heute gehen die Kinder in kostenpflichtige Vereine statt in Arbeitsgemeinschaften. Für die meisten Veranstaltungen muss Eintritt gezahlt werden. Mit Recht spricht Geschäftsführer Mannkopf davon, dass das FEZ moderner geworden ist und Kindern fast alles bieten kann, was man in der Freizeit tun kann. Wollen wir nicht die Parkeisenbahn vergessen, die seit 1956 durch den Park fährt.
Auch das Kosmonautenzentrum ist durch ein Modell der Raumstation ISS erweitert worden. Auch in den Herbst und Wintermonaten lohnt ein Besuch in der Wuhlheide. Vom Stadtzentrum sind es nur 20 Minuten mit der S-Bahn bis zum FEZ. Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 9 bis 22 Uhr, sonnabends von 10 bis 18Uhr, sonntags und feiertags von 10 bis 18 Uhr. Umfassende Informationen erhalten Sie im Internet unter www.fez-berlin.de
Kiez-Reporterin: K.-H. Frenzel
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