Bachmann Immobilien Kiez-Report April 2005: Seite 2

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Märchenhaft Wohnen - Hausverkauf mit einem Betreuerausweis

Ob groß oder klein, wir kennen sie alle, die Geschichten der Gebrüder Grimm.

Die Erinnerung holt uns wieder ein, wenn wir durch das Märchenviertel in Berlin-Köpenick gehen und die Straßennamen Frau Holle, Aschenbrödel und Dornröschen lesen. Idyllisch am Wald gelegen und ein wenig verträumt stehen dort wahrlich märchenhafte Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie zwei- bis dreigeschossige Mietwohnhäuser. Inmitten blühender Gärten, zwischen Rotkäppchen- und Sterntalerstraße, ist Anita Döbler aufgewachsen.

Ihre Eltern hatten ein Haus in der Schneewittchenstraße mit einem fast 1.000 m² großen Garten. Er war für die Familie das Zentrum der Erholung und Entspannung. Gleich nebenan, im Kulturhaus „Zu den sieben Raben“, war der Ort für die kulturelle Betätigung. „In unserer Straße kannten wir uns alle“, sagt Frau Döbler. „Jahrelange Freundschaften sind entstanden und Nachbarschaftshilfe war selbstverständlich.“

Gern erinnert sie sich an die Gartenzeit nach dem viel zu langen Winter. Frühlingsduft lag in der Luft, der Himmel trug Azur und als die ersten warmen Sonnenstrahlen kitzelten und die Temperaturen anstiegen, zog es die Familie nach draußen in den Garten. Mit viel Liebe, Geschick und gärtnerischem Können wurden Blumen gepflanzt, der Rasen gepflegt, Sträucher beschnitten oder die ganze Freiluftoase wurde neu gestaltet. „Die Eltern verbrachten enorm viel Zeit für den perfekt angelegten Garten, denn ihre Ansprüche waren hoch“, erzählt Frau Döbler. Die Blumenpracht und der Rasen waren immer eine Freude, auch für Nachbarn und Besucher.

Als die Eltern schwer krank wurden und Haus- und Gartenarbeit nicht mehr zu bewältigen waren viel die Entscheidung, das Grundstück verkaufen zu müssen, sehr schwer. Auch der Gedanke, die eigenen vier Wände gegen eine Mietwohnung einzutauschen, trübte die Stimmung. Da konnte Frau Döbler ihre Eltern mit einer modernen Wohnung, in einer Anlage für Betreutes Wohnen, direkt am Siedlungsgebiet vom Märchenviertel, überzeugen.

Um die Belastung von Umzug und Hausverkauf für die Eltern möglichst gering zu halten war es der Wunsch des Vaters, dass in Zukunft die Tochter für die Eltern sämtliche Angelegenheiten und Interessen wahrnimmt und alle notwendigen und zweckmäßigen Entscheidungen von ihr getroffen werden. Vor Behörden und bei Grundstücksangelegenheiten geht das aber nur mit einem amtlichen Ausweis. Nach der Antragsstellung beim Amtsgericht wurde ein Betreuungsverfahren eingeleitet. Zuerst fand ein Anhörungstermin durch einen Rechtspfleger in privater Umgebung statt. Es folgte ein Gutachten vom medizinischen Dienst der Amtsärztin und die Einweisung in die Aufgabengebiete des Betreuers. Nach ca. acht Wochen erhielt Frau Döbler den amtlich bestätigten Betreuerausweis. Sie war jetzt berechtigt, für die Eltern Verhandlungen zu führen, Verbindlichkeiten einzugehen, Verträge abzuschließen und konnte nun für die Eltern Haus und Garten verkaufen.

Einen Immobilienmakler musste Frau Döbler nicht suchen. Seit nunmehr zwei Jahren kennt sie die firmeneigene Zeitung, den Kiez-Report, der Bachmann Immobilien GmbH und das ebenerdige Ladengeschäft gibt es auch schon viele Jahre am Hultschiner Damm 40 in 12623 Berlin-Mahlsdorf. Der Kiez-Report steckt ja regelmäßig jeden Monat in ihrem Briefkasten. Unterstützend hatte sie ein Nachbar aus dem Märchenviertel auf einen Artikel im Kiez-Report aufmerksam gemacht, wo ein Hausverkäufer über die gute Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer, Uwe G. Bachmann, und seinem Team berichten konnte.

Schnell war der erste Kontakt hergestellt. Herr Bachmann wirkte beruhigend auf Frau Döbler, da er als erfahrener Immobilienmakler weiß, welche amtlichen Vorgaben zu berücksichtigen sind, wenn ein Grundstück über eine Betreuerin verkauft werden soll. Durch einen Sachverständigen hat Herr Bachmann den wahren Wert der Immobilie ermitteln lassen. Das Gutachten wurde dann dem Amtsgericht vorgelegt und der Verkaufspreis bestätigt. Da die Eltern bereits ausgezogen waren übernahm Herr Bachmann die Schlüssel vom Haus und somit war eine Besichtigung mit den Interessenten jederzeit möglich. Schon nach weniger als drei Monaten war ein Käufer gefunden. „Ich war sehr überrascht, dass es so schnell gehen kann“, sagt Frau Döbler und bedankt sich nochmals beim gesamten Bachmann Immobilien-Team.

Im Namen der Eltern möchte sie auch allen Nachbarn und Freunden für die jahrelange Unterstützung danken.

Kiez-Reporterin: C. Goesch

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