Kiez-Report Mai 2010: Seite 3
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Wolkenkratzer, Türme und Hochhäuser
Nach dem langen und schneereichen Winter treffen wir uns im Kiez wieder gern auf ein Schwätzchen am Gartenzaun, bewundern die knallgelben und leuchtend roten Farben der Tulpen, reden über den harten Winter und was sonst noch so im Kiez geschah. Zum Gesprächsstoff wird u. a. auch der im Winter fertig gebaute Burdsch Chalifa. Am 4. Januar 2010 feierlich eingeweiht und damit eingereiht in die Superlative der höchsten Bauwerke der Welt, stiehlt er mit seinen 828 m Höhe nun dem Taipei in Taiwan die Show und lässt alle ehemaligen „höchsten Bauwerke“ weit hinter sich zurück.
Im deutschen Sprachgebrauch unterscheiden wir zwischen Türmen, Bauwerken, Gebäuden, Denkmälern, Häusern, Immobilien usw.; je nach Nutzung, Ausführung und Ausstattung. Wobei der Turm zu den Bauwerken zählt und ein Haus zu den Gebäuden, dessen Merkmal zwingend ein Dach ist. Hat ein Bauwerk kein Dach ist es ergo kein Gebäude. Alles klar?
Beim Hochhaus ist es etwas leichter; das höchste in Deutschland ist zur Zeit der Commerzbank Tower in Frankfurt am Main, also ein Wolkenkratzer, weil er höher als 100 m ist.
Was aber ist mit den Berliner Hochhäusern, die zu ihrer Zeit auch mal die höchsten waren? Sind sie wirklich in Vergessenheit geraten bei dem uns allen umgebenen Wahnsinn nach »Höher, Schneller, Weiter«?
Wer spricht noch vom 54 m hohen Haus des Lehrers, das 1964 gebaut wurde? Oder von dem ein Jahr später gebauten 86 m hohen Europacenter?
Das Bettenhaus der Charité gehört seit 1982 mit seinen 100 m Höhe zu den Wolkenkratzern von Berlin.
Das höchste Gebäude Berlins, das 1970 am Alexanderplatz gebaute und jetzt als Park Inn bekannte Hotel, teilt sich einträchtig seit 1998 seine Alleinherrschaft mit den gleichfalls 125 m hohen Treptowers.
Das älteste und zugleich niedrigste Hochhaus aber ist das vom Architekt Hermann Henselmann entworfene 35 m hohe Wohnhaus an der Weberwiese.
Übrigens: Am Pfingstwochenende findet der legendäre Sky Run Berlin statt.
Im sportlichen Treppenwettlauf über 39 Stockwerke gilt es, die Dachterrasse des Hotels Park Inn Berlin-Alexanderplatz zu erreichen.
Wenn Sie, liebe Leser und Leserinnen des Kiez-Reports, uns erreichen wollen, müssen Sie keine Treppen laufen. In unseren ebenerdigen Ladengeschäften in Mahlsdorf und Zepernick und natürlich auch in unserem Büro in Charlottenburg sind Sie jederzeit herzlich willkommen.
Quelle: Wikipedia
Kiez-Reporterin: Ch. Guthaus
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