Kiez-Report Oktober 2006: Seite 3

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Die „Strausberger Eisenbahn"

Wer die Stadt Strausberg besucht, kommt kaum umhin, auch die „Strausberger Eisenbahn" zu benutzen. Selbst habe ich sie nie als Sehenswürdigkeit betrachtet, eher als notwendige Anbindung, um in die Innenstadt zu gelangen. Während meiner Schulzeit nutzte ich die Bahn auf meinem Weg zur Oberschule. Oft schaute ich noch verschlafen aus der Kabine beim Fahrer und dachte: „Na, wann springt die Bahn 'mal aus ihrem Gleis?". Es passierte nicht. Heute fahren neue, moderne Bahnen. Die „Strausberger Eisenbahn" ist eine Ausflugsattraktion. Sie bringt die Besucher z.B. zum Straussee und zur Fähre. Sie lockt die Berliner 'raus ins Grüne, denn das Strausberger Wald- und Seengebiet zieht Touristen von überall her an. Vom S-Bhf. Strausberg Vorstadt, Fern- und Umsteigebahnhof, zuckelt die Straßenbahn über Landhaus (Annatal), Schlagmühle, Am Stadtwald (alte Molkerei), Hegermühle (Wohngebiet), Wolfstal (südliche Seekurve), Käthe-Kollwitz-Straße, Elisabethstraße (Friedhof) bis Lustgarten (Betriebsbahnhof und Kunden-Pavillion). Sie ist nun schon 114 Jahre alt, die Strausberger Eisenbahn.

Wer die Stadt Strausberg besucht, kommt kaum umhin, auch die „Strausberger Eisenbahn" zu benutzen. Selbst habe ich sie nie als Sehenswürdigkeit betrachtet, eher als notwendige Anbindung, um in die Innenstadt zu gelangen. Während meiner Schulzeit nutzte ich die Bahn auf meinem Weg zur Oberschule. Oft schaute ich noch verschlafen aus der Kabine beim Fahrer und dachte: „Na, wann springt die Bahn 'mal aus ihrem Gleis?". Es passierte nicht. Heute fahren neue, moderne Bahnen. Die „Strausberger Eisenbahn" ist eine Ausflugsattraktion. Sie bringt die Besucher z.B. zum Straussee und zur Fähre. Sie lockt die Berliner 'raus ins Grüne, denn das Strausberger Wald- und Seengebiet zieht Touristen von überall her an. Vom S-Bhf. Strausberg Vorstadt, Fern- und Umsteigebahnhof, zuckelt die Straßenbahn über Landhaus (Annatal), Schlagmühle, Am Stadtwald (alte Molkerei), Hegermühle (Wohngebiet), Wolfstal (südliche Seekurve), Käthe-Kollwitz-Straße, Elisabethstraße (Friedhof) bis Lustgarten (Betriebsbahnhof und Kunden-Pavillion). Sie ist nun schon 114 Jahre alt, die Strausberger Eisenbahn.

1892 wurde sie für einen direkten Anschluss an die Ostbahn Berlin-Küstrin gebaut.
1893 wurde die Strausberger Kleinbahn AG gegründet. Es war eine dampflokbetriebene Kleinbahn, als Eisenbahn für den Personen- und Güterverkehr.
1894 entstanden erste hölzerne Wartehallen,
1919 übernimmt die Stadt die Strausberger Kleinbahn, die Straßenbahn löst die Kleinbahn ab und
1921 wird der elektrische Betrieb aufgenommen.
1926 wird die Strecke bis zur Wriezener Straße (nördliche Seekurve) erweitert und
1936 wird die Güterstrecke zu den „Märkischen Walzwerken" fertiggestellt.
1945 nutze man die Strecke zur Belieferung zweier sowjetischer Versorgungslager.
1946 erhält sie die Betriebsbezeichnung „Strausberger Straßenbahnen". Später entsteht die Güterstrecke zum BGH-Gelände. Die Bahn wird „VEB (K) Strausberger Eisenbahn".

Es entsteht die Anbindung zum Milchhof und 1970 wird die Strecke zur Wriezener Straße stillgelegt. Endstation ist Lustgarten.
Die Historie der Strausberger Eisenbahn ist eng mit der Geschichte der Stadt Strausberg und der der Fähre verbunden. Auch ich nutze beide Verkehrsmittel und will eine Herbstwanderung im Waldgebiet „Jenseits des Sees" unternehmen.

Kiez-Reporterin: S. Schumann

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